Unterwegs in Europa

Sizilienreise im Jahr 2013

Teil 3: Von den Salzsümpfen bei Trapani
bis nach Klausen (am Brenner)

Siziliens Norden und Heimreise über Pompeji und Klausen



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12. Salzsümpfe bei Trapani

Auf dem Küstenstreifen zwischen Marsala und Trapani finden wir eine bizarr anmutende, naturgeschützte Landschaft mit Salzmarschen und Windmühlen vor.
Schon in der Antike wurden die Salzsümpfe wirtschaftlich genutzt. Im 19. Jh. fand die Salzgewinnung ihren Höhepunkt, als das Meersalz für die Fischkonservierung bis nach Nordeuropa exportiert wurde. Seit den 90er Jahren des 20. Jh. geht die Nachfrage allerdings erheblich zurück.
Der wasserundurchlässige Boden, dazu rund sechs Monate im Jahr strahlender Sonnenschein, machen die Salzgärten äußerst ergiebig.
Windmühlen dienen bzw. dienten zum Entwässern der Salzwasserbecken.
Heute übernehmen elektrische Pumpen meist diese Aufgabe.
Einst schwere körperliche Arbeiten wurden durch den Einsatz technischer Geräte, z.B. Bagger und Förderbänder, erleichtert.

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Zugvögel finden in dieser Landschaft einen einzigartigen Lebensraum vor. Wir entdecken in einer Salzmarsch eine größere Gruppe Flamingos.

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13. Palermo - Siziliens Hauptstadt

Im 8.-6. Jh. v. Chr. wurde im Norden Siziliens die Kolonie „Panormus“ von dem Seefahrervolk der Phönizier gegründet, etwa zeitgleich mit Karthago an der Küste Afrikas. Während des Ersten Punischen Krieges (264 – 241 v. Chr.) ereilte beide Städte das gleiche Schicksal, sie wurden von den Römern erobert.
Palermos Hafen entwickelte sich in der Folgezeit zu einem florierenden Waren-Umschlagplatz zwischen Ost und West. Beim Zerfall des Römischen Reiches wurde die Stadt zum Schauplatz von Barbareneinfällen.
Zu Beginn des 9. Jh. n. Chr. besetzten die Sarazenen (auch Mauren oder Araber genannt) Sizilien. Sie hinterließen ein arabisches Kulturerbe – vergleichbar dem in Córdoba – und setzten auf geistigem, wissenschaftlichem und kunsthandwerklichem Gebiet Impulse, die bis heute nachwirken.
Ab Beginn des 11. Jh. wurden die Araber nach und nach von den Normannen vertrieben. Palermo wurde Hauptstadt des normannischen Königreiches. Als das normannische Herrschergeschlecht ohne männlichen Nachkommen ausstarb, folgten durch die Heirat der einzigen legitimen Erbin die Staufer auf den Thron.
Mitte des 13. Jh. übernahm das Haus Anjou die Herrschaft über Sizilien. Ihnen folgten die Aragonesen. Kurzzeitig fiel Sizilien erst an Savoyen, dann an Österreich und schließlich an die Bourbonen. Im 17./18. Jh. erlebte Palermo seine barocke Glanzzeit.
1814 wurde Sizilien Provinz des Königreichs Neapel, 1860 Teil des neu gegründeten Königreichs Italien.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Palermo 1943 schwer bombardiert. Vieles von der märchenhaften Pracht vergangener Jahrhunderte wurde zerstört. Mafiose Machenschaften und Korruption führten zu einem planlosen Wiederaufbau der Stadt. Erst allmählich besinnt sich Palermo auf seine kulturellen Schätze.

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Corso Vittorio Emanuele

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Corso Vittorio Emanuele mit Porta Nuova

Wir beginnen unsere Stadtbesichtigung an der Piazza Villena (Quattro Canti), an der Kreuzung des Corso Vittorio Emanuele mit der Via Maqueda. Der Platz entstand, als Palermo 1600 in vier Stadtteile unterteilt wurde.

Durch die konkaven Fassaden der vier barocken Eckgebäude (3 davon sind hier abgebildet) erscheint der Platz gerundet.

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Dekoriert sind die vier Fassaden mit vorgesetzten dorischen, korinthischen und ionischen Säulen.

Unten, an der Straße, sind Brunnen mit Statuen der vier Jahreszeiten. In den Nischen darüber stehen die Statuen der spanischen Könige Philipp II, III, IV und von Kaiser Karl V. Im obersten Geschoss sind Nischen mit den Statuen der vier Schutzheiligen der Stadtteile Christina, Olivia, Agata und Ninfa. Den oberen Abschluss jeder Fassade schmücken königliche und kaiserliche Wappen.

Über den Corso Vittorio Emanuele bummeln wir zur Piazza Cattedrale. Vor uns liegt die Kathedrale, links davon der Erzbischöfliche Palast mit dem Diozösanmuseum. Mitten auf dem Platz steht eine Statue der Schutzheiligen von Palermo, der Hl. Rosalia, beim Besiegen der Pest.

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Die Kathedrale wurde 1185 von den Normannen an der Stelle einer frühchristlichen Basilika errichtet, die von den Mauren in eine Moschee umgewandelt worden war. Das Gebäude behielt zwar seinen ursprünglichen normannischen Charakter, wurde aber im Laufe der Jahrhunderte durch Um- und Anbauten in verschiedenen Stilrichtungen ergänzt. Die Fassade der Apsis und die Zinnenfriese entlang der rechten Langhauswand haben den normannischen Charakter am besten bewahrt. Die schlanken Türme mit Lanzettfenstern wurden ebenfalls im gotischen Stil (14./15. Jh.) errichtet. Die Kuppel wurde Ende des 18. Jh. nach einem barocken Entwurf hinzugefügt. Außerdem wurden im 18. Jh. den Seitenkapellen kleine Kuppeln mit Majolika-Dekor aufgesetzt.

Gleich neben der Porta Nuova befindet sich der Palazzo dei Normanni. Dieser Palast ist heute Parlamentssitz der Region Sizilien.

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Im Altertum befanden sich an dieser Stelle phönizisch-punische und später römische Festungen. Im 10. Jh. erbauten die Araber über den Ruinen den Palast der Emire. Im 12. Jh. vergrößerten die Normannen das Gebäude zur Residenz von König Roger II. Für die Ausschmückung holten sie byzantinische und arabische Künstler nach Palermo. Unter den Normannen und dann unter den Staufern wurde dieses großartige und imposante Gebäude zum wichtigsten Kulturzentrum Europas.

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Innenhof des Palastes

Mitten im Gebäude erhalten geblieben ist die Capella Palatina, die auf Geheiß des Königs Roger II. in den Jahren 1132-1140 entstand. Sie ist dem Hl. Petrus geweiht.

Ihr großartiges Mosaikdekor ist ein Juwel der arabisch-normannischen Kunst.

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Papst Gregor der Große hatte 581 in Palermo ein Benediktinerkloster errichten lassen.

Während der Herrschaft der Mauren wurde das Kloster in eine Moschee umgewandelt. Auf den Ruinen ließ König Roger II. 1132 die Kirche San Giovanni degli Eremiti erbauen.

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Die roten Kuppeln und die kubischen Formen verleihen dem Bau ein orientalisches Flair. Im Innern der Kirche sind noch Reste der Moschee erhalten.



14. Monreale

Den Dom von Monreale gab Wilhelm II. 1174 in Auftrag. Das benachbarte Benediktinerkloster mit Kreuzgang stiftete der König ebenfalls.

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Der Dom

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Der Kreuzgang des Klosters

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Ein Brunnen im Kreuzgang

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Kapitelle mit Vögeln

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Kapitelle mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament

Der Dom, in dem byzantinische, arabische und normannische Elemente sich harmonisch zusammenfügen, gilt als Juwel der arabisch-normannischen Kunst.

Von außen sieht das mächtige Bauwerk eher schlicht aus, nur die drei Apsiden bilden mit ihren Blendarkaden...

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Der Dom vom Kreuzgang aus gesehen

...aus Marmor und Kalktuff und mit ihren Schmuckmotiven eine Ausnahme.

Im Innern eröffnet sich uns die ganze Schönheit dieses Bauwerks. Der Dom ist 102 m lang und 40 m breit. Mosaike bedecken fast die ganzen Wände, über 6430 m². Sie wurden zwischen dem 12. und der ersten Hälfte des 13. Jh. von lokalen Meistern der byzantinischen Schule und von Meistern aus Venedig geschaffen. Die Mosaike illustrieren Geschichten aus dem Alten und dem Neuen Testament.

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15. Zwei Äolische Inseln: Panarea und Stromboli

Heute machen wir eine ganztägige Bootstour zu zwei von sieben Äolischen Inseln, die im Tyrrhenischen Meer vor der Nordküste Siziliens liegen.

Wir starten im Hafen von Milazzo. Bevor das Boot die offene See erreicht, fahren wir eine Weile am Capo Milazzo entlang.

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Gegen Mittag erreichen wir unser erstes Ziel: Panarea (etwa 50 km von Milazzo entfernt). In dem kleinen Hafen San Pietro gehen wir von Bord. Wir haben zwei Stunden Zeit, die Insel zu erkunden.

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Erste Inseln in Sicht

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San Pietro auf Panarea

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Felsen vor Panarea

Panarea ist mit einer Fläche von nur 3,4 km² die kleinste der Äolischen Inseln. Mit der benachbarten, unbewohnten Insel Basiluzzo und sieben Felsenklippen vor der Ostküste bildet sie die älteste Vulkanformation des Archipels. Archäologische Funde belegen, dass etwa ab 1400 v. Chr. Menschen auf Panarea siedelten, die Handel mit Sizilien betrieben.
Heute leben zwischen 200 und 300 Menschen auf Panarea.


Am frühen Nachmittag gehen wir wieder an Bord. Wir steuern Stromboli an. Die Höhe der steil aus dem Wasser aufragenden, fast kegelförmigen Vulkaninsel beträgt mehr als 900 Meter, die Fläche – für diese Höhe ungewöhnlich – nur 12,6 km².
Wir passieren die Insel zunächst an der Nordwestseite. Hier liegt die „Sciara del Fuoco“ („Feuerrutsche“), an deren oberem Ende sich die Krater befinden und über die die Lava des Vulkans manchmal bis ins Meer hinab fließt. Hier gibt es keine Vegetation, nur Asche.
Knapp zwei Kilometer nordöstlich vor der Insel ragt ein unbewohnter Fels aus dem Meer, der Strombolicchio. Er ist der feste, beständige Kern eines früheren Vulkans. Auf ihm befindet sich ein Leuchtturm.

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Der Stromboli ist weltweit der einzige ständig aktive Vulkan. In unregelmäßigen Abständen – wenige Minuten bis stündlich – kommt es aus mehreren Krateröffnungen zu kleineren und größeren Eruptionen von Lavafetzen, Schlacken und Aschen. Das ausgeworfene Material fällt meist in den Krater zurück oder rollt bei stärkerer Eruption teilweise über die Sciara del Fuoco ins Meer.
Die Aktivitäten des Vulkans sind am besten bei Dunkelheit und vom Meer aus zu beobachten. Leider ist der Vulkan heute nicht sonderlich aktiv, die Abstände zwischen den Ausbrüchen sind relativ lang und der Auswurf glühender Lava gering.

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16. Pompeji

Pompeji liegt am Fuße des Vesuvs. Die antike Stadt und ihre Einwohner wurden bei einem verheerenden Vulkanausbruch 79 n. Chr. unter Schlacke und Asche begraben. Erst 1500 Jahre später wurden die ersten Überreste der Stadt zufällig entdeckt. Es sollten noch einmal 150 Jahre vergehen, bis man 1748 mit systematischen Ausgrabungen begann.
Die dicke Schlacke- und Ascheschicht hatte über die Jahrhunderte hinweg alles Leben konserviert. Dank ihrer chemischen Zusammensetzung und der hohen Temperaturen wurde die Schicht schnell zu einer kompakten Masse, in der nach einer allmählichen Verwesung von Menschenkörpern (Tierkörpern und Gegenständen aus vergänglichem Material) Hohlräume zurückblieben. Nach der Entdeckung solcher Hohlräume gossen die Forscher sie mit Gips aus und stellten z.B. fest: Bei den menschlichen Gipsausgüssen handelte es sich um eine Gruppe von Leuten, die vergeblich vor dem Vulkanausbruch hatten fliehen wollen.
Die ausgegrabene Stadt mit ihren Tempeln, Theatern, Villen und Häusern bietet unvergleichliche Einblicke in die antike Architektur. Die nach einem Netzmuster angeordneten Straßen, Plätze und Werkstätten sind gut erhalten. Fundstücke von Gebrauchsgegenständen und sogar von Essen und Getränken beleuchten das Alltagsleben der Bewohner.

Wir betreten das Ausgrabungsgelände bei den suburbanen Thermen an der Porta Marina.

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Wir folgen der Via de Marina. Rechts liegt die Basilica. Das dreischiffige Gebäude aus dem 2. Jh. v. Chr. hatte ein Satteldach. Hier fanden Gerichtsverhandlungen statt und wurden Geschäftsabschlüsse getätigt.

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Auf der anderen Straßenseite befindet sich der Apollo-Tempel. Der ursprüngliche Bau (2. Jh. v. Chr.) wurde 560 v. Chr. neu gebaut.
Die Bronzestatue von Apollo ist eine Kopie (Das Original befindet sich im Nationalmuseum Neapel).

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Blick von der Basilica auf das Forum

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Das Forum

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Der Jupitertempel (mit Ehrenbögen, rechts hinten)

Wir gehen über die Via del Foro und biegen dann rechts in die Via della Fortuna ab. Hier befindet sich die Casa del Fauno. Die um 180-170 v.Chr. gebaute Villa ist mit ihrer Grundfläche von 3000 m² das größte Privatgebäude der Stadt.
Der Name der Villa stammt von einer Bronzefigur „des tanzenden Fauns“ im Wasserbecken eines der Atrien. Die Figur ist, wie auch viele Mosaiken der Villa, eine Kopie. (Die Originale befinden sich ebenfalls im Nationalmuseum Neapel.)
Besonders berühmt ist das Mosaik „Schlacht bei Issos“, die Alexanderschlacht.

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Via del Foro

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Tanzender Faun in der Casa del Fauno

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Fußbodenmosaik "Schlacht bei Issos" in der Casa del Fauno

Wir gehen die Vicolo dei Vettii und dann die Vico Storto entlang und kommen zu einer Bäckerei, einer von insgesamt 34 ausgegrabenen. Sie ist gut zu erkennen an den Mühlsteinen aus Lavagestein und am Backofen. Anschließend kommen wir an einer Garküche vorbei. Hier wurden warme Speisen und Getränke angeboten, fast wie in einer modernen Snackbar. In dem zur Straße hin offenen Raum steht eine gemauerte Theke, in die große Tongefäße für die Speisen eingelassen sind.

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Eine Backstube

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Bäckerei mit Mühlsteinen

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Eine Garküche

. Das Große Theater liegt an der Via Stabiana, der Hauptverkehrsader zwischen Pompeji und der Küstenregion mit Hafen. Das Theater (2.Jh. v. Chr.) wurde mehrfach auf- und umgebaut, zuletzt nach dem Erdbeben 62 n. Chr. Die Restaurierungsarbeiten waren bei dem verheerenden Vulkanausbruch 79 n. Chr. noch nicht abgeschlossen. Das Theater war auf 5000 Sitzplätze ausgelegt.

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Dem Theater wurde mit Beginn des 1. Jh. v. Chr. ein Portikus, ein Platz mit umlaufender Säulenhalle, angeschlossen. Hier konnten die Zuschauer zwischen zwei Veranstaltungen flanieren oder sich bei Regen unterstellen.

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Da der Platz auch direkt von der Via Stabiana aus zugänglich war, war er gleichzeitig öffentlicher Platz und Treffpunkt für alle.



17. Klausen in Südtirol

Wir unterbrechen unsere Rückreise in Klausen in Südtirol und legen einen Ruhetag ein.
Da der Weg vom Campingplatz zur Altstadt von Klausen nicht weit ist, lädt uns das beschauliche mittelalterliche Städtchen an der Eisack zu einem kleinen Bummel ein.
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